Sonntag, 19.04.2020

Der erste Sonntag nach dem Osterfest heißt „Quasimodogeniti“, auf Deutsch: wie die Neugeborenen. Ein wunderschöner Name. Er erinnert daran, dass der Glaube, der an Ostern seinen Anfang genommen hat, nicht ohne Wirkung bleibt für unser Leben - neues Leben, das sich entfalten will. Auch in unsere Umgangssprache benutzen wir hin und wieder diese Wendung: ich fühle mich wie neugeboren. Etwa nach einer erfrischenden Dusche, einem erholsamen Schlaf oder einem kühlen Getränk nach einer anstrengenden Wanderung. Wir benutzen diese Redewendung um auszudrücken, dass wir wieder energiegeladen und voller Tatendrang sind. Mit Ostern im Rücken, berührt von den Strahlen des Osterlichts machen wir uns „wie neugeboren“ auf den Weg in die kommende Woche – im Herzen den Osterruf, der uns trägt:  „Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“!

Wir beten:

Gott, lass uns deine belebende Kraft spüren:

Dass sie unser Herz freimacht und unseren Gang aufrichtet und unseren Sinn beflügelt.

Begleite du uns durch unser Leben und führe uns hinaus ins Weite. Amen.

Und jetzt: Nehmen Sie sich Zeit, um den neuen Gottesdienst aus der Heilandskirche anzuschauen!

Bleiben Sie gesund und behütet!

Ihre Pfarrerin Heike-Andrea Brunner-Wild